News - Neues von der BI

02.06.2017 Letztmalige Einspruchsmöglichkeit für alle Bürger - Fristverlängerung bis 14. Juli 2017

Offenlage "Teilplan Erneuerbare Energien" vom 03. April - 19. Mai 2017 - Nehmen Sie als Bürger Ihr Recht auf schriftliche Einwände und Stellungnahmen bis 14. Juli 2017 wahr!

Der "Teilplan Erneuerbare Energien" des Regionalplans Südhessen wurde am 16.12.2016 von der Regionalversammlung Südhessen mit vielen Änderungen gegenüber dem alten Teilplan durchgewunken. Hauptunterschied ist, dass im neuen Teilplan zwar auf einige besonders kritische "Windvorrangflächen" verzichtet wurde. Dafür wurden aber gerade im Bereich des Odenwaldes erheblich mehr Flächen ausgewiesen - in Südhessen sind es nunmehr insgesamt 178 Vorranggebiete, auf denen damit zu rechnen ist, dass früher oder später Windkraftanlagen erstellt werden sollen.

 

Das Windvorranggebiet 228 "Silberberg" ist im neuen Teilplan nach wie vor enthalten (trotz erheblicher einspruchsrelevanter Kriterien wie Wasserschutzgebiete, Vorkommen geschützter Arten usw.).

 

Die Offenlage gibt uns aber die Chance, unsere Bedenken und/oder konkreten Einwände gegen dieses seinerzeit von den Ober-Ramstädter Lokalpolitikern weitgehend "unter sich" entschiedene und nie mit den Bürgern diskutierte Vorranggebiet inmitten unseres Naherholungsgebiets vorzubringen!

 

Jeder Bürger und jede Bürgerin, die inzwischen wach geworden sind und die aktuellen Medienberichte zur katastrophalen Fehlplanung der "Energiewende" in Deutschland kennen, sollten ihre persönlichen Stellungnahmen bis spätestens 14. Juli (verlängert!) beim RP Darmstadt per Email, Postbrief oder per Fax abgeben! Bitte unbedingt Eingangsbestätigung anfordern!

 

Ein Hinweisdokument mit allgemeinen Angaben zur Form Ihrer Eingabe sowie umfangreiche Unterlagen zum Teilplan sind auf dieser Webseite des RP Darmstadt veröffentlicht. Letztere benötigen Sie aber für Ihre Einwendungen nicht unbedingt!

 

Einwände / Stellungnahmen müssen an eine der folgenden Adressen geschickt werden:

Regierungspräsidium Darmstadt

III 31.1

Wilhelminenstraße 1 - 3

64283 Darmstadt

Fax: +49 (6151) 12 8914

E-Mail: Stellungnahmen-TPEE@rpda.hessen.de

 

 

Beispiele für mögliche Einwände:

Ihre Einwände können Sie formlos, d.h. ohne irgendwelche Vorgaben anfertigen, - es ist dazu auch kein Fachwissen erforderlich! Bitte schreiben Sie z.B. Ihre konkreten Beobachtungen und Einwendungen zu allen Punkten auf, die Ihnen auf dem Herzen liegen, wie:

  • Bei uns vorkommende geschützte und stark gefährdete Arten (Rotmilan, Falkenarten, Uhu, Waldkauz (Vogel des Jahres 2017!), Schwarzspecht, usw. sowie Fledermäuse im Wald) sowie beobachtete Zugvögel-Routen über dem Silberberg.
  • Nicht auszuschließende Gesundheitsgefährdung durch Lärm (besonders nachts) und unhörbaren aber weithin fühlbaren Infraschall (auf unserem Granitgrund in Ober-Ramstadt ist zu befürchten, dass Infraschall an unvermuteten Stellen auftritt).
  • Verlust an Lebensqualität durch Schattenwurf und nächtliches „Blinkfeuerwerk“ wegen Flugbefeuerung. Empfinden von Bedrohung durch über 200 m hohe Windkraftungetüme.
  • Wertverlust Ihrer Immobilie bis hin zur Unverkäuflichkeit: dazu ist auch anzuraten, dass Sie bereits jetzt einen fähigen Makler aufsuchen, der Ihre Immobilie schätzt und auch eine Einschätzung über deren Veräußerungswert abgibt, wenn Windräder auf dem Silberberg stünden.
  • Waldzerstörung unseres ohnehin kleinen und bereits stark geschädigten Waldes durch jahrelang unzureichend durchgeführte Forstmaßnahmen. Die nötigen Rodungen für WKA-Standorte und die massive Verbreiterung und Befestigung der Zuwegungen für den Schwertransport der riesigen Teile werden den Wald noch wesentlich mehr schädigen als der von der Gemeinde nie beseitigte Orkanschaden durch "Wiebke" in 1990! 
  • Verlust des Erholungswertes zu Hause und in unserem Naherholungsgebiet Silberberg (Waldlehrpfad Breitenstein, Kreuzstraße, Naturfreundehaus usw.)
  • Akute Grundwassergefährdung durch über 20 m tiefe Betonfundamente für die WKA und den massiven Baustellenverkehr mit schwerstem Gerät (z.B. auch durch Ölverlust wie gerade am "Stillfüssel" im südlichen Odenwald geschehen). Im Bereich der WKA OBR01 befindet sich eine Trinkwasserschutzzone samt drei Brunnen! Offensichtlich ist der Schutz unseres Trinkwassers weder für die Gemeindeverwaltung noch für dIe Genehmigungsbehörde Grund für eine entsprechende Anpassung des Vorranggebietes! Dem Vernehmen nach hat man anderenorts sogar in Kauf genommen, dass im Verunreinigungsfall eine Gemeinde durch Tankwagen mit Wasser versorgt wird! Durch die massive Verdichtung des umliegenden Bodens ist in jedem Fall eine Änderung des Schichtenwasserverlaufs und eine Einschränkung der wichtigen Filterfunktion des Bodens zu befürchten.
  • Zerstörung des schönen Landschaftsbildes wegen dem Ober-Ramstadt einst werbewirksam als "Tor zum Odenwald" galt.
  • Denkmalgeschützte Einrichtungen oder Objekte in der Nähe, die Sie kennen und deren optische Wirkung durch die XXL-Windräder nachhaltig gestört wird (u.a. Burg Frankenstein)
  • Waldkindergarten: Dem Vernehmen nach plant die Gemeindeverwaltung die Schließung des Waldkindergartens, da dieser sich in nur 300 m Abstand zu einer geplanten WKA befindet!)
  • ...

12.04.2017 Die Stimmung im Lande kippt. Bürgerinitiativen im gesamten Odenwald fordern sofortigen Zubaustopp von Windkraftanlagen. - CDU-Bürgermeister im Odenwaldkreis schwenken ebenfalls um. - FDP fordert eine Bundesratsinitiative aus Niedersachsen, um das Ende der Privilegierung von Windkraftanlagen im Baugesetzbuch zu erreichen.

CDU-Parteitag: Resolution gegen Windkraft-Willkür

Von Birgit Reuther

MICHELSTADT - Eine Resolution, mit der Regierung und CDU-Spitze im Land darauf hingewiesen werden, dass bei der Windkraft-Planung „Bürgerinteressen im Vordergrund stehen müssen“ und Kritik an der Genehmigungspraxis von Landesbehörden geübt wird: Bei ihrem Parteitag in Michelstadt ließ die Odenwälder CDU aufhorchen.

Dabei hatte das im Zuge der Versammlung am längsten diskutierte Thema gar nicht auf der Tagesordnung gestanden: die Kritik der Christdemokraten an der gegenwärtigen Genehmigungspraxis von Windkraftanlagen in der Region. Dennoch votierte der Parteitag am Ende einstimmig für eine Resolution, mit der die hessische Landesregierung, wie auch Hessens CDU-Spitze, darauf hingewiesen werden, „dass die Bürgerinteressen bei der Energiepolitik im Vordergrund stehen müssen“.
(Darmstädter Echo 03.04.2017)

Bitte lesen Sie weiter bei ECHO Online...

Der energiepolitische Sprecher der Freien Demokraten im Landtag Niedersachsen, Gero Hocker,

fordert eine Bundesratsinitiative aus Niedersachsen, um das Ende der Privilegierung von Windkraftanlagen im Baugesetzbuch zu erreichen: „Vor genau 20 Jahren wurde der Bau von Windkraftanlagen im Außenbereich privilegiert. Das war richtig, weil man damals deren Errichtung vereinfachen wollte. Seinerzeit betrug der Anteil von aus Wind erzeugtem Strom nur einen Bruchteil der fast dreißig Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien, die im Jahre 2017 in unseren Netzen sind. Deswegen ist die Situation zwanzig Jahre später auch eine denkbar andere: Windkraftanlagen werden immer größer und immer mehr Landkreise erzeugen bereits heute ein Vielfaches der Strommenge, die sie eigentlich erst in Jahrzehnten aus Erneuerbaren Energien erzeugen wollten“, so der Energieexperte.

Hocker weist dabei auch auf die Nachteile der Stromerzeugung aus Windkraft hin, unter denen nicht nur Anwohner durch den Wertverlust ihrer Immobilien und Grundstücke zu leiden hätten, sondern mit Rotmilan, Fledermaus, Bussard und Habicht auch zahlreiche Tierarten. Hocker: „Nichts rechtfertigt im Jahr 2017 mehr eine Privilegierung des Baus von Windkraftanlagen, durch die nur noch mehr Strom teuer produziert wird, der nicht abtransportiert werden kann. Diese Energiewende, wie wir sie heute kennen, ist daher ein Schildbürgerstreich. Um das zu ändern, wäre eine Korrektur des Baugesetzbuches beim Windkraftanlagenbau der erste richtige und dringende Schritt.“


05.04.2017 Ankündigung: Informationsveranstaltung in Ober-Ramstadt am 26. April 2017

Die Bürgerinitiative Gegenwind Ober-Ramstadt und Mühltal lädt alle Bürger ein, sich ein Bild von den tatsächlichen Auswirkungen des massiven Zubaus von Windkraftanlagen in unseren Wäldern und ländlichen Erholungsgebieten auf Mensch, Natur und Artenvielfalt zu machen. Für diese Veranstaltung haben wir zwei kompetente und erfahrene Redner gewinnen können, die uns an diesem Abend einen Einblick in die Probleme geben, die in den Hochglanzprospekten der EnBW nicht vorkommen. Im Mittelpunkt stehen an diesem Abend nicht die wirtschaftlichen Interessen der Profiteure in Energiewirtschaft und Politik, sondern der Mensch und seine Gesundheit im Lebensraum einer  gefährdeten Natur.

Das Naherholungsgebiet Silberberg -

Vom "Tor zum Odenwald" zum Windindustriestandort

 

Ein Vortragsabend mit

Harry Neumann, Bundes- und Landesvorsitzender Hessen der Naturschutzinitiative e.V.

Dipl.-Ing. (TH) Bernd Töpperwien, Taunus Schalltechnik

 

Zeit und Ort:

Mittwoch, 26. April 2017, 19:00 - 21:15 Uhr

Scheunensaal der Hammermühle Ober-Ramstadt

Hammergasse 9, 64372 Ober-Ramstadt

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Das Naherholungsgebiet Silberberg - Vom "Tor zum Odenwald" zum Windindustriestandort
Vortragsabend Silberberg Programm V.1.1
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17.11.2016 Einladung zum Seminar "Natur- und Artenschutzrecht kompakt" von Rechtsanwalt Andreas Lukas am 04.02.2017 in Ober-Ramstadt

Termin: Sa, 04.02.2017, 10.30 - 17.30 Uhr

Ort: Ober-Ramstadt, Eichhof

Themen: Eingriffsregelung, Artenschutzrecht, Natura 2000, Bauleitplanung, BImSchG, UVP, neues UmwRG

Leitung: Rechtsanwalt Andreas Lukas, Universität Kassel

Inhalt:

Auf dem aktuellen Stand von Gesetzgebung und Rechtsprechung bietet Ihnen das Seminar einen kompakten Überblick über die für aktiveNaturschützer relevanten Rechtsbereiche. Der Schwerpunkt liegt auf den drei in der Planungspraxis zentralen rechtlichen Schutzinstrumenten – der Eingriffsregelung, dem Artenschutzrecht und dem Natura 2000-Gebietsschutz (FFH- und Vogelschutzgebiete). Dabei wird jeweils ein besonderes Augenmerk auf deren Umsetzung in der Bauleitplanung gelegt, weil Flächennutzungs- und Bebauungspläne die häufigsten Beteiligungsfälle von Naturschutzverbänden darstellen. Abgerundet wird das Seminar mit der Vermittlung der Grundstrukturen des immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens, inklusive UVP und Vorprüfung, sowie den Klagerechten von Bürgern, Gemeinden und Umweltverbänden nach dem neuen Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz. Unser Referent, RA Andreas Lukas, kann als Junganwalt dabei bereits auf einen mehrjährigen Erfahrungsschatz bei der Begleitung von Bürgern und Verbänden in streitigen Planungsverfahren zurückgreifen. Mit seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Kassel und Sprecher des NABU-Fachausschusses für Umweltrecht steht er gleichermaßen fürj uristische Expertise wie eine naturschutznahe Perspektive.

 

Teilnehmerbeitrag: 60,00 €

Eine Anmeldung ist erforderlich unter anmeldung@naturschutz-initiative.de, da die Plätze begrenzt sind.

 

(Pressemitteilung der Naturschutzinitiative e.V.)


17.11.2016 Geopferte Landschaften. Wie die Energiewende unsere Natur und Landschaften zerstört

Das neue im Heyne Verlag erschienene Debattenbuch „Geopferte Landschaften“ zeigt eindrucksvoll auf, wie eine falsch verstandene Energiewende Natur, Arten und wertvolle Landschaften systematisch zerstört:

 

Die Energiewende soll unser Klima retten – doch sie zerstört die Natur und die letzten halbwegs unberührten Landschaften. Flächendeckend wird das Land mit Windrädern vollgestellt, Vögel und Fledermäuse verenden elendiglich in den Rotoren der riesigen Windkraftwerke. Mais und Raps, großflächig als Energiepflanzen angebaut, laugen die Böden aus und zerstören die Brutstätten ohnehin gefährdeter Vogelarten.
Und der Ertrag all dieser Verwüstungen? Es bräuchte die gesamte Fläche des Saarlandes, um gerade einmal 20 % unseres Stroms durch Windkraft zu erzeugen. Dabei gäbe es einfachere Mittel, eine Energiewende zu verwirklichen: Allein die Reduktion des Kraftstoffverbrauchs im Verkehr um 8 % könnte alle derzeit aktiven Windräder überflüssig machen. Ein überfälliges Debattenbuch!

 

Flächendeckend wird das Land mit Windrädern, Solaranlagen und Biogaskraftwerken industrialisiert. Ganze Landstriche und einzigartige Naturräume wie der Hunsrück in Rheinland-Pfalz, der Schwarzwald in Baden-Württemberg oder Odenwald und Vogelsberg in Hessen verwandeln sich in sogenannte „Energielandschaften“. Hunderttausende Fledermäuse und Vögel werden in den Rotoren der riesigen Windindustrieanlagen oder durch den Luftdruck getötet. Nicht nur Rotmilan und Schreiadler, sondern sogar der noch häufig vorkommende Mäusebussard ist in seinem Bestand mittlerweile gefährdet, wie die aktuelle Progress-Studie“ deutlich macht. Energiepflanzen Mais und Raps laugen die Böden großflächig aus und verarmen die Lebensstätten vieler ohnehin gefährdeter Vogelarten.

 

„Mit Nachhaltigkeit und Naturschutz hat diese Energiewende nichts mehr zu tun. Stattdessen werden Natur und Landschaften auf brutale Art und Weise auf dem Altar einer sogenannten „Klimaschutzideologie“ geopfert.

 

Diese „Energiewende“ ist zu einer der größten Gefahren für die Biologische Vielfalt geworden und spart trotz ca. 28.000 Windindustrieanlagen kein einziges Gramm CO2 ein. Diese „Energiewende“ ist ein reines Subventionsmodell der Windindustrie“, erklärte Harry Neumann, Bundesvorsitzender der Naturschutzinitiative e.V.

 

„Die Energiewende in Deutschland ist ein hochemotionales Thema. Es droht die Umweltverbände zu zerreißen, es spaltet Dorfgemeinschaften, es entzweit Freunde und Familien. Denn es geht um Zukunftserwartungen, um Lebensstile, um Heimat, um Identität“, erklärt der Herausgeber des 368 seitigen Werkes, Georg Etscheit.

 

Zu diesem gesamten Themenkomplex melden sich nun ausgewiesene Fachleute zu Wort:

 

Landschaftsplaner, Volkswirtschaftler, Energiefachleute, Biologen, Ökologen, Theologen und Künstler. In ihren Beiträgen diskutieren u.a. Enoch zu Guttenberg, Prof. Dr. Werner Nohl, Dr. Martin Flade, Dr. Karsten Brensing, Dr. Nikolai Ziegler, Prof. Dr. Niko Paech, Johannes Bradtka (VLAB) und Harry Neumann (Naturschutzinitiative e.V.) die Risiken und verheerenden Auswirkungen einer falsch verstandenen Energiewende.

 

Geopferte Landschaften

 Wie die Energiewende unsere Umwelt zerstört, Originalausgabe, Paperback ca. 368 Seiten, 13,5 x 20,6 cm, mit zahlreichen Abb.

 € 16,99 [D] ISBN: 978-3-453-20127-9   Verlag: HEYNE

 

(Pressemitteilung der Naturschutzinitiative e.V.)


10.11.2016 Großdemo gegen sinnlosen Windkraftausbau in Schwachwindgebieten am 01. Dezember 2016 in Wiesbaden

Am Donnerstag, den 01.Dezember 2016 feiert das Land Hessen seinen 70. Geburtstag und wir sind dabei! Aus diesem Anlass organisieren die Bürgerinitiativen gegen Windkraft im Odenwald  eine Kundgebung, die das Ziel hat, der hessischen Landesregierung unmissverständlich zu vermitteln, dass wir mit der planlosen Ausrichtung der Energie- und Umweltpolitik der Bundes- und der hessischen Landesregierung  nicht einverstanden sind.

 

Zum Pressebericht unter PRESSE+MEDIEN - 2. Lokale Presse...


26.10.2016 - Einladung: Bitte kommen Sie zur öffentlichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 10.11.2016 ab 19:30 Uhr im Raatssaal der Hammermühle, Ober-Ramstadt

in den vergangenen Wochen seit der denkwürdigen "Infoveranstaltung" der EnBW in der Stadthalle hat sich einiges getan, - insbesondere bei unserem Herrn Bürgermeister und dem Magistrat der Stadt Ober-Ramstadt. Offensichtlich war man doch überrascht und besorgt über den gar nicht mehr erwarteten Widerstand gegen die seit langem unter minimaler Geräuschentwicklung geplante Aufstellung der drei "Schuchmann-Denkmäler" auf dem Silberberg.

 

In der Sitzung wird es unter TOP 9 u.a. um "Beratung und Beschlussfassung über Eingaben zum geplanten Windpark Silberberg" gehen!

 

Damit sind offensichtlich unser "Offener Brief" vom 20.09.2016 an den Bürgermeister und die politischen Gremien der Stadt gemeint und private Eingaben aus Ihren Reihen, die uns möglicherweise noch nicht bekannt geworden sind.

Es steht zu befürchten, dass man sich gegen unsere im Raum stehenden Forderungen positionieren will und beispielsweise ein Bürgerbegehren bereits im Vorfeld eines konkreten Antrags abzuschmettern versucht!

 

Das wäre natürlich in höchstem Maße undemokratisch, aber denkbar, wenn man sich die nachträgliche Informationskampagne der Gemeinde anschaut, die neuerdings auf der Webseite der Stadt unter Windpark Silberberg zu finden ist! Offenbar haben nämlich unsere Vorwürfe genau ins Schwarze getroffen, - und zu einem Rechtfertigungsreflex der Gemeindevertreter geführt. Auf vorgebrachte fachliche und sachliche Argumente wird natürlich mit keinem Wort eingegangen.

 

Wir müssen gegenüber der Gemeindevertretung demonstrieren, dass wir es Ernst meinen mit dem Widerstand gegen die Verschandelung unserer Umwelt und gegen die Zerstörung der Natur vor unserer Haustür!

 

Wir bitten Sie daher eindringlich, möglichst zahlreich zu erscheinen zu der
Öffentlichen Sitzung der
Stadtverordnetenversammlung
am 10.11.2016, Beginn 19:30,
im Raatssal der Hammermühle,
Hammergasse 9, Ober-Ramstadt.

 

Wir werden ab ca. 19 Uhr dort seit und Sie mit Plakaten, Buttons und den neuesten Informationen versorgen!


10.10.2016 - Neuer Verein "Vernunftkraft Odenwald" gegründet

Fast täglich entstehen neue Bürgerprotestbewegungen gegen die politisch gewollte, durchgängige Verschandelung unserer Landschaft und Naturzerstörung durch XXL-Windenergieanlagen. Für den Bereich Odenwald, zu dem ja auch Ober-Ramstadt gehört, hat sich jetzt der bundesweit gewichtigste Protestpartner, das Bündnis "Vernunftkraft e.V." regional neugegründet als  "Vernunftkraft Odenwald e.V.". Der Verein betrachtet es als wichtigste Aufgabe, die inzwischen 28 aktiven Bürgerinitiativen in der Region des nördlichen Odenwaldes zu unterstützen und zu koordinieren.

 

Wir begrüßen das ausdrücklich und freuen uns über eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Vernunftkraft Odenwald!

 

Zur Webseite von Vernunftkraft e.V. (Bundesweit)

Zur Webseite von Vernunftkraft Odenwald e.V.

Karte aller Bürgerinitiativen gegen Windkraft im Odenwald (pdf-Dokument)


04.10.2016 - WKA Laubach wegen Rotmilan nicht genehmigt (Hessischer Rundfunk TV "Hessenschau")

Wieder wurde ein "Windpark"-Projekt einer hessischen Gemeinde nicht genehmigt. Den Ausschlag gab hier der Rotmilan, der in dem Gebiet, - genau wie bei uns auch, - seit Jahren seine Horst- und Jagdreviere hat. In dem Beitrag des Hessischen Rundfunks kommen allerdings überwiegend die Befürworter der Windkraft zu Wort, und man versucht, den Naturschutz (der eigentlich ein "Menschenschutz" ist, wie es Karl-Georg Graf zu Solms-Laubach andeutet), als "zu rigoros" zu diskreditieren! - Diese Art der "Hofberichterstattung" ist beim HR seit der grün-schwarzen Regierungskoalition leider an der Tagesordnung.

 

Wenn die Redakteure des Beitrags sich tatsächlich einmal ernsthaft mit der akuten Gefährdung des Rotmilans auseinandergesetzt hätten, dann wäre vermutlich ein journalistisch ausgewogenerer Beitrag entstanden. In den Winterquartieren des Rotmilans in Südfrankreich und Spanien werden jedes Jahr hunderte von Tieren getötet, so dass die Tötung oder die Vertreibung der Greifvögel aus seinen angestammten Brut- und Jagdgebieten bei uns letztlich zu einer akuten Gefährdung der Art führt! Das ist der Grund für den strengen Artenschutz des Vogels, - den ein auf politisches Wohlwollen angewiesener "öffentlich-rechtlicher" Journalist vermutlich nicht einmal ahnen darf.

 

Solange sich die Naturschutzbehörden und unsere Genehmigungsbehörden (hier: RP DA) sich dem wachsenden politischen Druck noch entgegenstemmen können, besteht noch eine gute Chance für die Wahrung der Interessen von Mensch und Umwelt. Wenn sich der Grüne (!) Wirtschaftsminister und gelernte Politologe Tarek Al-Wazir (bis 2014 Miglied des Rundfunkrats des HR) mit seinen Vorstellungen einer massiven Aufweichung der fachlichen Grundlagen des Naturschutzes zugunsten der Windkraftlobby durchsetzt, dann müssen wir Bürger zeigen, wo unsere  Schmerzgrenze für politische Fehlleistungen liegt!

 

Gelegenheit dafür gibt es bereits nächstes Jahr zur Bundestagswahl und im darauffolgenden Jahr zu den Landtagswahlen in Hessen!

 

Zum Video des Beitrags unter hessenschau.de...


30.09.2016 EEG-Umlage dürfte noch kräftiger steigen als angenommen (FAZ)

Den Haushalten droht abermals teurer Strom: Angeblich soll die EEG-Umlage auf mehr als 7 Cent steigen. Dafür gibt es mehrere Gründe.

 

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23.09.2016 - Debatte um geplanten Windpark Silberberg. Bürger nutzen eine Infoveranstaltung in Ober-Ramstadt, um ihrem Unmut Luft zu machen (ECHO Online)

Heute erschien im Darmstädter Echo (ECHO Online) ein Artikel zu der "Infoveranstaltung" am 20.09.2016 in der Stadthalle Ober-Ramstadt, zu der die Projektierer der EnBW eingeladen hatten.

 

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20.09.2016 - Ein Punktsieg für die Windkraftgegner? Bürgerversammlung Windkraftprojekte in Schwalmstadt und Umgebung

Ein nachahmenswertes Beispiel für eine demokratische Bürgerbeteiliung durch den Bürgermeister der Gemeinde!

 

Es war eine erwartet hochemotionale Veranstaltung am Mittwochabend in Brauerschwend. Die Gemeinde Schwalmtal hatte zur Bürgerversammlung „Windkraftprojekte in Schwalmtal und Umgebung“ in die Volkshalle eingeladen und ließ Projektierer und Windkraftgegner zu Wort kommen.

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19.09.2016 - Infoveranstaltung von EnBW am 20.09.2016 in Ober-Ramstadt

Wie der Webseite der EnBW zu entnehmen ist, findet morgen, am 20.09.2016 ab 19:00 Uhr eine "Infoveranstaltung" zum geplanten "Windpark Silberberg" in der Stadthalle Ober-Ramstadt statt.

Die Gemeinde Ober-Ramstadt führt diesen Termin allerdings nicht in ihrer Terminliste, - weder auf der Homepage der Gemeinde (z.B. unter "Bekanntmachungen und Presse" noch unter "Aktuelles...", bzw. dem Unterpunkt "Windpark Silberberg"!

Den Termin sucht man ebenfalls vergebens bei den öffentlichen Aushängen im Rathaus!

 

Dem Vernehmen nach wurden eine Reihe von Privatpersonen persönlich eingeladen, die der EnBW gegenüber als Landeigner und/oder Investoren aufgetreten sind.

 

Nachtrag: Seit heute findet sich eine Pressenotiz zu der morgigen Veranstaltung im ECHO Online!


18.09.2016 - Bürgerentscheid: Neu-Anspach im Taunus will keine neuen Windräder

Heute Abend berichtete die Hessenschau: Die Neu-Anspacher Bürger haben sich gegen den von der Stadt geplanten "Windpark" durchgesetzt!

 

Nachtrag: Soeben ist bei FFH Radio eine Pressemeldung erschienen, die wir hier wiedergeben:

 

"Die Bewohner von Neu-Ansprach im Taunus haben sich in einem Bürgerentscheid klar gegen einen neuen Windenergiepark ausgesprochen. Auf 62 Prozent der Stimmzettel sei «Nein» angekreuzt worden, sagte Bürgermeister Klaus Hoffmann (CDU). Die Wahlbeteiligung lag bei 55,3 Prozent. «Damit haben wir jetzt ein klares Ergebnis», sagte Hoffmann. «Ich muss mich am Montag hinsetzen und den Vertrag kündigen.»

Die Stadt wollte vier Windräder in einem Park errichten lassen, von denen sie Pachteinnahmen von jährlich rund 60 000 Euro pro Anlage erwartete. In der Stadtverordnetenversammlung waren alle Parteien - bis auf eine Wählergemeinschaft - für die Windkraft. Doch gegen die Entscheidung formierte sich Protest.

Daraufhin initiierte das Stadtparlament der 15 000-Einwohner-Stadt im Hochtaunuskreis die Abstimmung. Dieses sogenannte Vertreterbegehren ist in Hessen erst seit Anfang des Jahres möglich. Für das Nein benötigten die Windkraftgegner nicht nur eine Mehrheit der Stimmen, sondern auch ein Quorum von mindestens 25 Prozent der Wahlberechtigten. Dieses lag bei 2585 Stimmen und wurde mit 3894 Stimmen nun locker übertroffen. Für die Windräder stimmten 2386 Wahlberechtigte."

 

Zur Website der Neu-Anspacher Bürgerinitiative gegen den "Windpark"


13.09.2016 - Ifo-Video zur "Energiewende in Nichts" online

Wenn Sie die harten Fakten der Energiesituation in Deutschland ohne politisches Wunschdenken in der Länge eines Spielfilms kennen lernen möchten, schauen Sie sich bitte den Vortrag von Prof. Dr. Sinn (bis Anfang des Jahres Leiter des ifo-Instituts München) an!

Er ist unter "PRESSE+MEDIEN" verlinkt.


13.09.2016 - Infoflyer-Aktion in Ober-Ramstadt und Mühltal

Unsere erste Flyer-Aktion an die Haushalte in Ober-Ramstadt und Teilen des Mühltal ist erst zu 50% abgeschlossen, und wir haben schon eine große Zahl an positiven Rückmeldungen von Ihnen erhalten! Vielen Dank dafür!

 

Uns ist an Ihren Reaktionen aufgefallen, dass Sie alle - ebenso wie wir noch vor einiger Zeit, -  bisher noch nichts von den unglaublichen Planungsaktivitäten der Gemeinde Ober-Ramstadt wußten!

Nach unseren intensiven Recherchen im Nachhinein haben wir allerdings drei Presseberichte im Darmstädter Echo (Online) gefunden, der letzte aus 2015, die über die Silberberg-Aktivitäten berichteten. Damit wurde aus unserer Sicht aber nicht genügend aktiv über ein Vorhaben dieses Ausmaßes informiert, da das Abonnement einer Lokalzeitung heutzutage sicher nicht mehr zum Standard eines Haushalts gehört.


12.09.2016 - Unsere Website ist online

Unsere Website ist online!

 

Wir haben auch einen Twitter-Account @Gegenwind_OR - Bitte folgen Sie uns! Sie werden dann jederzeit über aktuelle Nachrichten aus der Bürgerinitiative informiert.

 

Es gibt auch einen Facebook "Like" Button, - und Sie können die Website mit GooglePlus teilen.

 

Da wir nur einen kurzen "Vorlauf" hatten, fehlen noch viele Inhalte! Bitte entschuldigen Sie dies, wir versprechen, dass wir dies in den nächsten Tagen, - vielleicht sogar mit Ihrer Hilfe, - stetig ergänzen und verbessern werden.

 

Und bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie Zeit und Interesse haben!

Unser erreichbares Ziel ist es, den Bau der XXL-Windräder gemeinsam zu verhindern!